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Aufsparren- oder Zwischensparrendämmung?

Aufsparren- oder Zwischensparrendämmung?: Beide Varianten können sinnvoll sein. Die Entscheidung hängt stärker vom vorhandenen Dach und vom Ziel der Sanierung ab als von einem einzelnen Dämmstoff.

Aufsparrendämmung

Die Dämmschicht liegt oberhalb der Sparren. Das kann Wärmebrücken reduzieren und die Konstruktion von außen zusammenhängend umhüllen. Häufig wird sie mit einer neuen Dachdeckung verbunden. Dafür müssen Dachhöhe, Anschlüsse und Aufbauhöhe sorgfältig geplant werden.

Zwischensparrendämmung

Hier wird der vorhandene Sparrenraum genutzt. Die Lösung kann bei Arbeiten von innen oder bei bestimmten Bestandsaufbauten passen. Sparrenhöhe, vorhandene Schichten, Installationen und die Luftdichtheitsebene begrenzen jedoch die Möglichkeiten.

Die Entscheidung in fünf Punkten

  • Wird die Dachdeckung ohnehin aufgenommen?
  • Wie viel Raumhöhe darf innen verloren gehen?
  • Wie sind Traufe, Ortgang, First und Fenster angeschlossen?
  • Welche Schichten sind vorhanden und wie ist der Feuchtezustand?
  • Wird der Dachraum ausgebaut oder bleibt er unbeheizt?

Gesetzliche Anforderungen nicht pauschalisieren

Das Gebäudeenergiegesetz enthält Anforderungen an Wärmeschutz und Bauteile, deren konkrete Anwendung vom Vorhaben abhängt. Für die Ausführung sind der tatsächliche Bestand und die geplante Konstruktion maßgeblich.

Häufige Fragen

Ist Aufsparrendämmung immer besser?

Nein. Sie kann konstruktive Vorteile haben, ist aber von Dachdeckung, Aufbauhöhe, Anschlüssen, Kosten und Bauablauf abhängig.

Kann man innen zusätzlich dämmen?

Eine Kombination kann möglich sein, muss aber als gesamter Aufbau mit Luftdichtheit und Feuchteschutz geplant werden.

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Amtliche Hinweise und weiterführende Quellen